Heizungsoptimierung in der Evangelischen Kirche im Rheinland

2019 und 2020 wurden in der Evangelischen Kirche im Rheinland 300 Heizungsanlagen von fachkundigen Energieberatern überprüft, energetisch angepasst und sinnvolle Folgemaßnahmen aufgelistet. Im Durchschnitt konnten dabei zwischen 5 und 20 Prozent Energieeinsparungen erreicht werden. Phänomene wie das Durchheizen von Kindertagesstätten während der Wochenendtage, das Nicht-Abschalten des Heizungskessels im Sommer sowie Raumtemperaturen von über 22 Grad Celsius in Kirchen waren leider keine Seltenheit – auch bei neuen Heizungsanlagen.

Heizungsoptimierung spart Geld und CO2

Deutschlandweit haben die oben genannten Energieberater insgesamt mehr als 4000 Heizungsanlagen in verschiedenen Landeskirchen und Bistümern analysiert und optimiert. Dabei handelt es sich um ein fünfköpfiges Betriebsoptimierer-Team aus dem badischen Raum. Ihr Erfahrungsschatz ist einmalig, ihre Mission eindeutig: Vor Ort aufklären, die Heizungsanlage genau unter die Lupe nehmen, und konkrete Empfehlungen aussprechen.

Die Experten sind auch weiterhin in der Evangelischen Kirche im Rheinland unterwegs. Bei einer Mindestanzahl von 15 Gebäuden kann das Angebot der Heizungsoptimierung von Kirchengemeinden und Kirchenkreisen in Anspruch genommen werden. Dabei können sich auch mehrere in räumlicher Nähe befindliche Kirchengemeinden zusammenschließen. Innerhalb einer Begehungswoche können bis zu 75 Gebäude überprüft werden.

Bestandteile der Erstbegehung:

  • Bestandsaufnahme mit Fotodokumentation
  • Optische Kontrolle der Komponenten (Heizkessel, Verteilung,
    Mischer, Pumpen, Ventile, etc.)
  • Wo möglich: Funktionskontrolle (Regelung, Mischer, etc.)
  • Überprüfung der Regelparameter: Temperaturen, Heizzeiten,
    Heizkurve
  • Optimierung der Einstellungen von Regelung und Pumpen
    nach Rücksprache mit Verantwortlichen vor Ort
  • Einweisung des Bedienpersonals
  • Übergabe eines Berichts mit vorgefundenen Mängeln,
    optimierten Einstellungen und Handlungsempfehlungen

Die Erstbegehung hat den Vorteil für die Gemeinde, dass der bestehende Anlagenzustand und auch defekte Anlagenkomponenten dokumentiert werden. Durch die Sofortmaßnahmen, wie die optimale Einstellung von Regelungen, können bis zu 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden.

Der Flyer zur Heizungsoptimierung und der Ablaufplan für die Organisation können unten heruntergeladen werden. Einen Erfahrungsbericht aus der Johanniskirchengemeinde in Bonn-Duisdorf lesen Sie hier.

Nähere Auskünfte erteilen die Klimaschutzmanager der Evangelischen Kirche im Rheinland oder Betriebsoptimierer Rolf Bilz (Anfragen bitte per E-Mail).