Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Am 14. August 2021 brechen Klimapilgernde von Polen zur Weltklimakonferenz ins schottische Glasgow auf.

Der Streckenverlauf ist vorbereitet, der Rucksack gepackt, die Wanderschuhe stehen parat. Unter dem Motto „Geht doch!“ begeben sich ab dem 14. August wieder Menschen aus ganz Deutschland auf einen ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit. Vom polnischen Zielona Góra geht die Reise über Deutschland, die Niederlande, England bis nach Schottland. Ihr Ziel ist die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow, die coronabedingt von 2020 auf 2021 verschoben werden musste und nun am 1. November beginnen soll.

Zum 5. Mal brechen Klimapilgernde auf, um im Vorfeld einer Weltklimakonferenz ein starkes Signal für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu setzen. In diesem Jahr richten sich die Forderungen der Klimapilgernden vor allem an eine Mobilitätswende sowie eine Agrar- und Energiewende. Auf den 77 Etappen und rund 1450 Kilometern führt der Weg vorbei sowohl an Schmerzpunkten wie auch an Kraftorten für das Klima und eine gesunde Erde. Vor Ort und in Gemeinden auf der Wegstrecke sollen zudem Begegnungen und thematische Veranstaltungen stattfinden.

Mitpilgernde sind herzlich willkommen

Der ökumenische Klimapilgerweg ist eine Initiative mehrerer katholischer Bistümer, evangelischer Landeskirchen sowie kirchlicher Hilfswerke, darunter Brot für die Welt, Misereor und Sternsinger. Dauerpilgernde aus Deutschland werden die gesamte Strecke auf dem europäischen Festland und in Großbritannien zu Fuß laufen. Das Meer überqueren sie mit einer Fähre. Begleitet werden sie durch Einzelpersonen, Gruppen oder Schulklassen, die eine Teiletappe mitlaufen und so dem Anliegen noch mehr Ausdruck verleihen können.

Wer auf dem ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit ein längeres oder auch nur kurzes Stück mitgehen möchte, kann sich auf der Internetseite klimapilgern.de anmelden. Dort finden sich auch Informationen zu den geltenden Corona-Schutzmaßnahmen für Tagespilgernde sowie Mehrtages- und Dauerpilgernde sowie zum genauen Streckenverlauf. Gemeinden, die auf dem Weg die Klimapilgernden beherbergen, finden zudem Materialien und Ideen für ihre Öffentlichkeitsarbeit.