ökofairEKiRche

Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen werden ermutigt, ökologische, faire und nachhaltige Aspekte mit kreativen Ideen in ihre Arbeit zu integrieren.

Initiatoren der Initiative sind das Nachhaltigkeitsmanagement im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Rheinische Dienst für Internationale Oekumene (RIO) und die Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen. Kirche habe eine Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und die weltweite Einhaltung von Menschenrechten, sagen die drei Arbeitsbereiche der rheinischen Kirche. Das wirke sich auch darauf aus, wie Gemeinden und kirchliche Einrichtungen arbeiten und einkaufen. Die drei verweisen darauf, dass die kirchliche Kaufkraft von jährlich mehreren Milliarden Euro durch bewusste Kaufentscheidungen den Klimaschutz stärken und faire Arbeitsbedingungen unterstützen kann.

Einzelne Module für mehr Nachhaltigkeit

Doch auch in ihrer Arbeit mit Menschen könne Kirche die globalen Auswirkungen eines ökofairen Konsums thematisieren. Die Initiative möchte die Möglichkeiten ökofairen Beschaffung bekannter machen. Die regionalen Rheinische Dienste für Internationale Oekumene stellen die einzelnen Module der Initiative in den Gemeinden und Einrichtungen auf Anfrage vor. Die Landjugendakademie bietet darüber hinaus einmal im Jahr ein Fachseminar zum Thema an. Und das Nachhaltigkeitsmanagement im Landeskirchenamt informiert auf Kirchenkreisebene insbesondere über die Einkaufsplattform „Wir kaufen anders“.

Foto: Petra Stroh

Zu den Elementen der rheinischen Initiative „ökofairEKiRche“ gehören:

  • theologische Grundlagen für ökologisches und gerechtes Wirtschaften;
  • Schritte zur ökofairen Beschaffung, anhand derer Gemeinden auf eine nachhaltige Beschaffung umsteigen können;
  • die kirchliche Einkaufsplattform „Wir kaufen anders“, die Beschaffung leicht in die Praxis umsetzt; Internet: wir-kaufen-anders.de;
  • die Kampagne „Faire Kita“, nach der sich Kitas auszeichnen lassen können, wenn faire Beschaffung und fairer Handel zum Alltag der Kinder gehört; Internet: faire-kita-nrw.de;
  • die Kampagne „Faires Jugendhaus“ der Evangelischen Jugend im Rheinland, die Jungendeinrichtungen bezüglich fairer Handel und fairer Beschaffung zertifiziert; Internet: fairesjugendhaus.de;
  • die Initiative „Recht und Gerechtigkeit“, die ein Lieferkettengesetz fordert, Internet: lieferkettengesetz.de;

Ansprechpartner der Initiative „ökofairEKiRche“ ist Claudio Gnypek, Referent für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit im RIO, Westliches Ruhrgebiet, Tel. 0208 8822694- 11,

E-Mail: claudio.gnypek@ekir.de. https://rio.ekir.de

  • Wolfgang Beiderwieden
  • Petra Stroh